Kabelanschluss digital (DVB-C): Das ist der Weg für unsere Mieter! DVB-C bezeichnet „Digital Video Broadcast – Cable“. Alle Signale werden digital und nicht analog übertragen. Das hat unter anderem den Vorteil, dass es nicht zu Bildrauschen führen kann und eine hohe Bildschirmauflösung unterstützt, dafür aber auch den Nachteil, dass die Signale verschlüsselt sein können. Frei empfangbar sind in „unserem“ Kabelnetz alle öffentlich-rechtlichen Sender (ARD, ZDF, die Dritten, Phoenix, arte…). Diese Sender können Sie mit jedem beliebigen Fernseher, der ein DVB-C-Empfangsteil besitzt sofort empfangen. Auch alle Privatsender (SAT.1, PRO7, RTL…) sind zur Zeit noch frei empfangbar. Allerdings gibt es darauf keinen Anspruch. Für diese und alle ausländischen Sender oder „Pay-TV“ benötigen Sie gegen Gebühr eine Karte (Smartcard), die vorhandene Signale entschlüsselt. In einem Abkommen mit PYUR, können Sie diese Karte für die Privatsender (ein digitales Basispaket) kostenfrei erhalten. Allerdings müssen Sie für das Decodieren dieser Karte ein Zusatzgerät kaufen. Dabei gibt es entweder den Weg durch einen, dem Fernsehgerät vorgeschalteten Receiver (der muss von PYUR gekauft werden), oder einem sog. CI+-Modul (sofern der Fernseher einen CI+-Schacht hat). Bei beiden Varianten steckt der sog. „Teufel im Detail“: Receiver oder Modul müssen auf die Karte abgestimmt sein und sie lesen können. Das kann leider nur gewährleistet werden, wenn Sie das Gerät auch direkt bei PYUR kaufen. Komfortabler ist der Weg mit einem Modul. Dazu muss der Fernseher aber einen zertifizierten CI+-Schacht haben. Es gibt auch sog. CI-Schächte (ohne das Pluszeichen). Diese funktionieren nicht! Bei einem Receiver haben Sie den Nachteil, dass Sie neben der Fernbedienung Ihres Fernsehers auch noch eine Fernbedienung des Receivers bedienen müssen, da Sie den Fernseher auf einen AV- bzw. HDMI-Eingang stellen und die Programmwahl über den Receiver ausführen. Das ist unpraktisch.
Detailiertere Informationen über die Kabelfernsehanschluss der EWG und die verschiedenen Techniken, können Sie der PDF Datei entnehmen.


