Raum zum Leben.
Seit 1892.

Seit über 125 Jahren sind wir, die Eisenbahnerwohnungsgenossenschaft Hagen (EWG), ein verlässlicher Partner für gutes, sicheres und bezahlbares Wohnen. Wir verbinden die genossenschaftlichen Prinzipien der Förderung der Mitglieder, Gleichbehandlung und Selbstverwaltung mit den Erfordernissen soliden, zukunftsorientierten Wirtschaftens und bringen damit alle nachhaltig weiter – heute und in Zukunft!

1892 – eine Genossenschaft für Eisenbahner entsteht

Im Dezember 1892 gründeten Eisenbahner in Hagen ihre eigene Wohnungsgenossenschaft — in einer Zeit, in der das Deutsche Kaiserreich wirtschaftlich aufblühte, das Eisenbahnnetz rasant wuchs und viele Arbeiterfamilien in städtischen Zentren unter Wohnungsnot litten. Die EWG wurde Teil einer bewussten sozialen Antwort auf diese Lebensbedingungen: bezahlbarer, genossenschaftlicher Wohnraum für die Menschen, die das Rückgrat der Industrialisierung bildeten.

1892

12.01.1893 – Eintrag ins Genossenschaftsregister Hagen mit 481 Mitgliedern

Nur wenige Wochen nach der Gründung zählt die junge Genossenschaft schon 481 Mitglieder. Der offizielle Eintrag ins Register macht den Traum vom solidarischen Wohnen in Hagen zur Wirklichkeit.

1893

26.02.1893 – Beschluss zum Bau von acht Wohnungen in Altenhagen und sechs in Vorhalle

Die ersten Bauprojekte werden beschlossen – Altenhagen und Vorhalle werden zu Symbolen des Anfangs. Wo vorher Fabrikrauch lag, entstehen sichere, bezahlbare Wohnungen.

1893

August 1894 – Bau weiterer 12 Wohnungen in Altenhagen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Das Hagener Modell macht Schule: Der Bauverein weckt überregional Interesse und inspiriert Nachahmer in ganz Deutschland – Genossenschaftsideen verbreiten sich wie ein Funke des Fortschritts.

1894

1905 – Namensänderung in „Eisenbahn-Bauverein eGmbH Hagen“

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Der neue Name spiegelt den Stolz und die Identität der Mitglieder wider: Aus dem kleinen Zusammenschluss wird eine feste Institution der Eisenbahner in Hagen.

1905

bis 1914 – 22 Häuser mit 181 Wohnungen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Die Genossenschaft wächst – 22 Häuser, 181 Wohnungen und unzählige Geschichten vom Aufbruch in ein neues Jahrhundert.

1914

1919 – Bau von acht Wohnungen an der Birkenstraße

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Trotz Krieg und Inflation bleibt die EWG aktiv – neue Wohnungen entstehen in schwierigen Zeiten. Ein Zeichen für Zusammenhalt und Hoffnung.

1919

bis 1923 – 36 Häuser mit 260 Wohnungen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Während Deutschland in Inflation und Besatzung taumelt, hält die Genossenschaft Kurs: Wohnraum bleibt das wichtigste Gut für die Mitglieder.

1923

30.10.1934 – Anerkennung als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Der Eisenbahn-Bauverein erhält den Status eines gemeinnützigen Unternehmens – ein Schritt, der die soziale Ausrichtung unterstreicht, aber auch Anpassung an die politischen Umstände erfordert.

1934

1935 – Verschmelzung mit „Reichsbahn-Bauverein Brügge“

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

In einer Zeit, in der Deutschland von Unsicherheit und Wandel geprägt ist, schließen sich die Eisenbahner-Genossenschaften aus Hagen und Brügge zusammen. Der Zusammenschluss steht für Zusammenhalt und Weitsicht – Werte, die die EWG bis heute prägen.

1935

1937 – Übernahme des „Eisenbahn-Bauverein Boele“

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

In dieser Zeit werden Kräfte gebündelt – andere Bahnvereine schließen sich an. Die Gemeinschaft wächst, während das Land sich verändert.

1937

09.07.1943 – Umbenennung in „Reichsbahner Wohnungsgenossenschaft Hagen e.G.“

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Der Krieg bringt Leid und Zerstörung – auch in Hagen. Doch die Genossenschaft bleibt ein Stück Sicherheit für viele Familien.

1943

1945 – Kriegsende: 56 Wohnungen zerstört, 80 teilzerstört

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Das Ende des Krieges hinterlässt Spuren: Zerstörte Häuser, aber ungebrochener Wille. Der Wiederaufbau beginnt mit Herz, Händen und Hoffnung.

1945

21.06.1948 – Währungsreform: 822 Wohnungen, 1.512 Mitglieder

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Neues Geld, neue Zuversicht: Trotz Kriegsschäden und Mangel sind über 800 Wohnungen bewohnbar – die EWG steht für Stabilität in unsicheren Zeiten.

1948

06.12.1952 – Umbenennung in „Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft Hagen eG“

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

In den Jahren des Wirtschaftswunders wächst auch die EWG – mit neuem Namen und frischem Selbstbewusstsein in die Zukunft.

1952

bis 1954 – 1.485 Wohnungen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Neubeginn überall: Mit fast 1.500 Wohnungen ist die EWG ein fester Bestandteil des neuen Wohnens im Nachkriegsdeutschland.

1954

bis 1960 – 2.036 Wohnungen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Immer mehr Eisenbahner finden ihr Zuhause bei der EWG – die Genossenschaft wächst mit den Menschen, die Deutschland wieder in Bewegung bringen.

1960

1967 – 75 Jahre EWG, 2.233 Wohnungen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Zum 75. Jubiläum öffnet sich die EWG erstmals auch für Nicht-Eisenbahner. Ein mutiger Schritt in eine neue Zeit des genossenschaftlichen Wohnens.

1967

18.12.1992 – 100 Jahre EWG

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

100 Jahre EWG – ein Jahrhundert voller Wandel, Arbeit und Gemeinschaft. Mit der Gründung der EBV Hagen startet ein neues Kapitel der Bautätigkeit.

1992

bis 2000 – rege Neubautätigkeit im öffentlich geförderten Bereich

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

In den 1990ern entstehen zahlreiche neue Wohnungen – bezahlbar, modern und energieeffizient. Die EWG gestaltet das Hagen von morgen aktiv mit.

2000

2000 – Umbenennung in „EWG Hagen eG“

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Mit der Jahrtausendwende bekommt die Genossenschaft ihren heutigen Namen – die EWG Hagen eG steht nun für modernes Wohnen mit Tradition.

2000

12.12.2005 – Konzentration aufs Kerngeschäft

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Die EWG konzentriert sich wieder auf das Wesentliche: gutes, sicheres Wohnen für ihre Mitglieder. Qualität vor Expansion.

2005

31.12.2010 – 2.967 Mitglieder, 363 Häuser, 2.564 Wohnungen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Fast 3.000 Mitglieder vertrauen der EWG – ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Beständigkeit in bewegten Zeiten.

2010

18.12.2017 – 125 Jahre EWG

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

125 Jahre gelebte Genossenschaft – ein stolzes Jubiläum, das zeigt: Gemeinschaft hat Zukunft.

2017

seit 2018 – Konzeptwohnen für verschiedene Zielgruppen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Unter dem Leitgedanken „Konzeptwohnen“ schafft die EWG Räume für alle Lebensphasen – flexibel, sozial und zukunftsorientiert.

2018

2020 – Der Corona-Virus hält die Welt in Atem

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Im Frühjahr 2020 trifft die Corona-Pandemie Deutschland – und auch die EWG reagiert schnell und sozial: Neben Hygiene- und Kontaktbeschränkungen organisiert sie mit den Maltesern einen Lieferdienst für Risikogruppen und bietet ein telefonisches Gesprächsangebot an, damit niemand in Einsamkeit bleibt.

2020

19. Juli 2021 – Hochwasser in Hagen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Heftige Regenfälle bringen die Volme und das Kanalsystem zum Überlaufen. Keller und Wohnungen vieler Mitglieder laufen voll – die EWG reagiert sofort mit Hilfe vor Ort, bietet Ersatzwohnraum und koordiniert Trocknungsmaßnahmen. Ein eindrucksvoller Beleg: Gemeinschaft und Solidarität in der Krise.

2021

04. September 2022 – 130 Jahre EWG Hagen

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

Ein stolzes Jubiläum: Seit 130 Jahren steht die EWG für gemeinschaftliches, faires Wohnen in Hagen. In der Stadthalle Hagen wird das Bestehen der Genossenschaft mit Mitgliedern, Familien und Partnern gefeiert – mit Musik, Spielen und Begegnungen voller Dankbarkeit und Zusammenhalt.

2022

11. Juli 2024 – Neubauprojekt Birkenstraße startet

Platzhalter Firmengeschichte der EWG Hagen

In Boelerheide entstehen 16 moderne, barrierearme Wohnungen. Das Interesse ist enorm – und obwohl Mietpreise (zwischen 10,00 und 13,50 €/m²) und Ausstattung noch nicht endgültig fixiert sind, wird bereits im Herbst ein Richtfest mit Besichtigungsmöglichkeiten geplant.

2024